Die vetten Jahre sind vorbei!

Bevor der Vetter Herzog schliesst machen wir noch eine kleine Abschieds-Party-Serie:

15. Oktober 2016 – DJ tres ekiz: Funk, Soul, Boogie

22. Oktober 2016 – Northern Soul: DJs Madame Violence und Silvio Serioso

29. Oktober 2016 – Resident DJs Suberb & F Double

jeweils ab 21 Uhr – mit Musik und Getränk wollen wir nochmal mit euch allen anstossen: auf fast 10 Jahre, die wir hier arbeiten durften.

Endgüldig schliessen werden wir am 30. Oktober 2016, abends.

9. April 2016 – „Wine and Dine“ Bodensee

wineanddine

Ein leckerer 5 Gänger mit Weinen aus der Bodenseeregion. Geniessen auf gut Badisch. Vom Apero über Salat und Vorspeise zu einem Gutbürgerlichen Hauptgang. Abgerundet mit Dessert und Käse. Alles begleitet von passend ausgesuchten Weinen. Zuständig hierfür ist Stefan Duff von der Faktorei aus Ostermundigen.

Ab 19 Uhr. Es hat noch 3 Plätze frei. Kosten inkl. Kaffee:  90.- pro Person.
Bitte unbedingt reservieren: reservation@vetterherzog.ch

Sonntag 3. April 2016 ab 18 Uhr: Vernissage „Chimney sweeping and talking cure“

Was bleibt nach Bildersturm, Beichtstuhl, Frankenstein, Industrialisierung, der Couch von Freud, Hollywood und Rauchverbot vom Gespräch im Kaffee von heute übrig? 

Im Kaffee- Herzog an der Herzogstrasse in Bern gibt es Ende Januar bis Ende März 2016 eine Bilder- Ausstellung. Statt wie üblich wird es keine eigentliche Vernissage, sondern Einzel- Vernissagen geben. Wer eine Einzel- Vernissage will, kann sich unter folgender E- Mail anmelden und ein Zeitfenster selbst festlegen: talking.cure.sweeping@gmail.com
Wie bereits im Titel signalisiert wird an der Einzel- Vernissage dem Gespräch eine bildnerische und seelsorgerische Praxis zugesprochen. Der protestantische Bildersturm zerstörte nicht nur Bilder. Auch Beichtstühle wurden in Brand gesteckt. Mit dem Verschwinden von Beichtstühlen nahmen Suizide zu. Dieser Zusammenhang lässt vermuten, dass Beichtstühle trotz allen katholischen Repressalien eine therapeutische Wirkung auf Personen zu haben schienen. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde aufgrund eines Patienten- Votums die therapeutische Energie des Gesprächs aufs Neue entfaltet: Nachdem ein Mann im weissen Kittel einer Patientin unaufhörlich im Redeschwall Ratschläge erteilte, rief die Patientin laut aus, er solle Sie doch bitte ausreden lassen und zuhören. Nach dieser Erzählung stattete Freud seine Praxis mit einer Couch aus, auf dem er Patienten ohne Unterbruch reden liess. Aus dem Beichtstuhl wurde eine Couch. Auch wenn das Kaffee weder katholische Kirche noch eine psychoanalytische Praxis ist, öffnet es Raum für Small- Talk, Seelsorge und Tagtraum.
 sweepig

Wir sind wieder da!

Für alle, die gerne lecker essen und trinken und gemütlich in unserer Quartierbeiz verweilen wollen. Wir wünschen einen guten Start ins neue Jahr und freuen uns, euch bald wieder zu sehen.

offen